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Weiter geht’s mit unserem Direktkandidaten fürs Oberallgäu Marcel Frey.

Schon als Jugendlichen haben ihn Themen wie die Verbesserung des Schulsystems und des ÖPNVs interessiert.

Am wichtigsten sind dem 31-Jährigen heute die Bereiche Soziale Gerechtigkeit (u.a. ein bedingungsloses Grundeinkommen, das Kreativität und Unternehmertum fördert und soziale Sicherheit bietet), ein auch auf dem Land gut ausgebauter öffentlicher Personenverkehr, Umweltschutz sowie die Berücksichtigung von Tieren als empfindsame Mitgeschöpfe.
„Letzteres bedeutet für mich auch, dass für Gebiete in denen nur tiergebundene Landwirtschaft praktiziert wird – wie in weiten Teilen des Wahlkreises Oberallgäu – auch der Anbau pflanzlicher Lebensmittel erprobt und gefördert werden muss, um den dortigen Landwirten eine Perspektive aufzuzeigen.“

Themen, die Marcel bewegen:

Soziale Gerechtigkeit

  • Bedingungsloses Grundeinkommen: Kreativität & Unternehmertum fördern, soziale Sicherheit auch in Krisenzeiten
  • Lebensberater: Leute die von Vereinsamung betroffen sind, psychologische Beratung benötigen aber lange auf einen Termin warten müssen, Zukunftsängste haben usw. sollten bei ihrer Gemeinde ohne lange Wartezeit einen Ansprechpartner haben, der sich mit ihnen beschäftigt und ihnen hilft eine Lösung zu finden.
  • Der Mindestsatz bei Krankenkassen soll bis zur Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens abgeschafft und durch eine staatliche Ausgleichszahlung ersetzt werden um Leute mit geringen Einkünften zu entlasten.
  • Sozialer Wohnraum soll geschaffen und erhalten bleiben, Mieterhöhungen stärker begrenzt werden
  • Dass an Europas Grenzen Flüchtlinge ertrinken ist nicht mit unseren europäischen Werten vereinbar.

 

Tierrechte/Landwirtschaft

  • Tiere sollen als empfindsame Lebewesen geachtet werden
  • Vegane Angebote sollen flächendeckend verfügbar sein
  • Für Landwirte die sich auf Tierhaltung beschränken müssen alternative Szenarien entworfen werden. Welche Pflanzen lassen sich unter den örtlichen Bedingungen anbauen? Hierbei müssen auch unüblichere Pflanzen wie Brennnesseln oder Löwenzahn betrachtet werden.
  • Analyse: Welches Potenzial hat Graspapier? Wie können Textil-Pflanzen angebaut und regional/touristisch vermarktet werden?
  • Mehr zum Thema Landwirtschaft im Allgäu ist auch unter v-partei.de/allgäu zu finden

 

Öffentliche Verkehrsmittel

  • Orte ab 500 Einwohnern sollten von morgens bis Mitternacht mindestens stündlich angeschlossen sein. In nachfrageschwachen Zeiten können Postbusse und Anruf-Sammel-Taxen (ASTs) zum Einsatz kommen sowie zukünftig vielleicht einmal autonom fahrende Busse/ASTs.
  • Besitzer von Zeitkarten müssen ASTs ohne Zusatzkosten nutzen können
  • Der Bund soll Kommunen dabei unterstützten den ÖPV attraktiver zu gestalten. Er soll ein Projekt „Deutschland-Ticket“ anbieten, dem Kommunen und Verkehrsverbünde mit ihren Monatskarten/Jahreskarten beitreten können unabhängig ob oder wie viel diese Tickets in den Teilnehmerregionen kosten. Leute mit dem Erstwohnsitz in dieser Kommune/Verkehrsverbund eine entsprechende Zeitkarte abonniert haben, können in allen Regionen des Deutschland-Tickets fahren. Wer also z.B. ein Ticket für eine Allgäuer Region für 100€ hat, kann damit im Urlaub auch in Berlin kostenlos fahren, wenn beide Regionen am Deutschland-Ticket teilnehmen. Das Deutschland-Ticket ist ein Schritt in Richtung des langfristigen Ziels eines bundesweit kostenfreien ÖPNVs.
  • In den Bundesverkehrswegeplan muss die Elektrifizierung der Allgäuer Bahnstrecken um Kempten mit aufgenommen werden. Allgemein dürfen Güterverkehr und Fernverkehr nicht mehr der Hauptentscheidungsgrund für die Aufnahme sein, sondern die Klimaverträglichkeit.

 

Schulpolitik

  • Das Fächerangebot muss ausgeweitet werden. Es ist wichtig, dass Bereiche in denen Schüler talentiert sind und ihre Leidenschaft hineinlegen auch dann im Stundenplan einen Platz finden, wenn diese nicht zu den klassischen Schulfächern zählen. Die Schüler müssen dieses Potential entfalten können; es sollte vermieden werden, dass sie ihre Stärken aufgrund mangelnder Freizeit vernachlässigen müssen.
  • Überprüfung der Vermittlungsmethoden von Schulstoff: Wenn z.B. Jungen einen niedrigeren Bildungserfolg als Mädchen haben, ist zu überprüfen, ob eine andere Form der Präsentation von Bildungsinhalten eine Angleichung bewirken können.
  • Bei Ganztagsbetreuung muss den Kindern auch die Möglichkeit eingeräumt werden sich zurückziehen zu können.
  • Statt Kinder die langsamer lernen mit einer Spar-Bildung abzuspeisen, sollte ihnen die Möglichkeit gegeben werden, (freiwillig) in mehr Jahren die gleiche Bildung zu erlangen wie Besucher höherer Schulen.
  • Es sollte in Deutschland eine bundesweite Grundstruktur des Schulsystems geben. Die Länder sollen die Möglichkeit haben dieses Angebot zu ergänzen und im gegenseitigen Wettbewerb um das beste Schulsystem einander voranbringen.

 

Kontakt zu Marcel: m.frey@v-partei.de

Mehr über Marcel:

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