Statement des Landesverbands Bayern der V-Partei³

Corona als Symptom der Tierausbeutung und Kritik an den Maßnahmen

Statement des Landesverbands Bayern„Plexiglas aufstellen, Abstand zwischen den Tischen, Maskenpflicht für Kellner, Gästezahl halbieren und Kontaktdaten aufnehmen. Fertig? Dann könnt ihr jetzt schließen!“ Diese und ähnliche Karikaturen mit Bildern von bekannten Politikern wurden in den letzten Tagen häufig über soziale Netzwerke versendet. Grund ist der neue „Lockdown Light“ mit Maßnahmen, die für viele widersprüchlich und wenig logisch zu begründen sind.

Kosmetikstudios, Massage und Fußpflege wurden geschlossen mit der Begründung, der Mindestabstand könne nicht eingehalten werden. Wer sich fragt, warum dann die Friseure weiterhin geöffnet haben dürfen, muss wohl kreativ werden. Die Gastronomie und Kultureinrichtungen wie Theater werden trotz strengster Auflagen und Nachverfolgbarkeit von Kontakten geschlossen. Fitnessstudios rüsteten nach mit teuren Lüftungsanlagen und investierten in Hygienekonzepte, auch sie müssen schließen, auch wenn es deutschlandweit keinen einzigen nachgewiesenen Infektionsfall dort gegeben hat. Vielleicht möchte man die Studios ja insgeheim jetzt für die Schüler nutzen, denn in den Klassenzimmern hat man es leider versäumt, entsprechende Vorrichtungen zu installieren, sodass die Schüler regelmäßig in eiskalter Zugluft sitzen müssen.

Die psychischen Belastungen, welchen die meisten durch Trennungen und Einsamkeit ausgesetzt sind, können für die Betroffenen schlimmer sein, als die Auswirkungen eines Virus, welches nur bei vergleichsweise wenigen Personen Schaden anrichtet. Viele ältere Menschen würden lieber ihre Famillie sehen und nach draußen gehen, statt zu vereinsamen. Das Recht, selbst zu entscheiden haben sie dennoch nicht. Laut der Berliner Zeitung vom 10. November 2020 gab es im Jahr 2019 drei Rettungseinsätze wegen versuchtem Suizid in Berlin, im Jahr 2020 gab es bereits 294 Einsätze bis Oktober.

Nicht nur Suizidversuche sind angestiegen, die Maßnahmen betreffen nahezu jeden Menschen. Durch die Isolation gibt es wesentlich mehr und stärker betroffene Depressive. Viele leiden auch, weil Sport nicht mehr wie gewohnt ausgeübt werden kann. Unverständlich ist es da, dass der Profisport ungehindert weitergeht, wenn auch mit entsprechenden Schutzmaßnahmen.

Die finanziellen Einbußen der Betroffenen in Gastronomie, Kunst und anderen selbstständigen Betrieben sind immens, staatliche Entschädigungen sehr selektiv und an strenge Bedingungen geknüpft. Es sind Menschen, die in Hygienekonzepte investiert haben. Menschen, die ihre Familie ernähren müssen. Menschen, die Angehörige oder Haustiere versorgen müssen. Sie alle bangen um ihre Existenz.

Mehrere Monate Regieren durch Verordnungen ist in einer Demokratie nicht vertretbar. Alle Entscheidungen, bei denen es möglich ist, müssen durch das Parlament bestätigt werden. Gerade jetzt in dieser zweiten Welle, die eben nicht überraschend gekommen ist, sondern schon seit vielen Monaten erwartet wurde, wäre eine nachvollziehbare und faire Gesetzgebung durch die Parlamente möglich und nötig gewesen.
Demonstrationen werden trotz Verankerung im Grundgesetz und zum Teil trotz umfassender Hygienekonzepte häufig untersagt.

Seit März diesen Jahres sind viele unserer Grundrechte massiv eingeschränkt worden. Bei einem tatsächlichen Katastrophenfall ist dies sicherlich notwendig. Die derzeitige Wahrscheinlichkeit, innerhalb einer Woche positiv auf das Coronavirus getestet zu werden, liegt bei ca. 0,1 Prozent, die Todesrate bei positiv Getesteten über den Gesamtzeitraum wiederum bei ca. 1,5 % (Quelle RKI). Es gibt in Deutschland bisher keine Übersterblichkeit.
Wenn man ein Problem beseitigen will, muss man nicht die Symptome bekämpfen, sondern die Ursache! Die meisten Pandemien werden durch Massentierhaltung und andere Eingriffe des Menschen in die Natur erzeugt. Der Mensch selbst ist der Verantwortliche für Ausnahmezustände. Wir müssen hin zu gesunder bio-veganer Ernährung, ein intaktes Immunsystem entwickeln und uns in die Umwelt einpassen statt sie zu vernichten.

Kristin Burger, Landespressesprecherin
mit Unterstützung und im Auftrag des Landesvorstands Bayern der V-Partei³